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Die Entscheidung, mit Menschen arbeiten zu wollen, fiel schon recht früh. Wie viele andere „meiner Zunft“ war ich schon früh daran interessiert, warum Menschen ticken wie sie ticken. Doch scheute mich das Psychologie-Studium, gerade wegen der mathematischen Anteile. Und mir hätte ein wichtiges Instrument gefehlt, das Kreativ sein.

Also entschloss ich mich nach dem Abitur, Graphik Design zu studieren. Doch in einem berufsvorbereitenden Jahr stellte ich schnell fest, kreativ sein auf Knopfdruck liegt mir nicht und ich mag nicht den ganzen Tag vor dem PC sitzen. Ich brauchte ein menschliches Gegenüber.

Wie der Zufall es so wollte, erschien in der Tageszeitung ein Artikel über Kunsttherapie, den meine Mutter mir mit den Worten: „Guck mal, das ist doch was für dich!“ gab. Ich las und war mir direkt sicher, das ist es! Ein Tag der offenen Tür an der Fachhochschule für Kunsttherapie in Ottersberg bestätigte mich in meiner Annahme.

Ich machte ein soziales Jahr – damals bei beiden Hochschulen Voraussetzung, um zu studieren- und bewarb mich sowohl in Ottersberg als auch in Nürtingen. Ich wurde an beiden angenommen. Ich entschied mich für Nürtingen und habe es keine Sekunde lang bereut, auch wenn es weiter weg war, als ich damals gewollt hatte.

Nach vier Jahren im Schwabenländle kam ich zurück und begann in einer Reha-Klinik als Kunsttherapeutin zu arbeiten. Dort bin ich fast 10 Jahre geblieben. Eigentlich hätten mir nur noch drei Monate gefehlt, um die 10 Jahre voll zu machen. 

Innerhalb des Klinikalltags folgten weitere Fortbildungen. Doch irgendwann fiel mir auf, dass es doch noch mehr gibt als Klinik und auch ein mehr an Methoden, die ich als Kunsttherapeutin selten bis gar nicht anwenden konnte. Daher entschied ich mich, eine Coaching-Fortbildung zu machen. Auch heute noch eine der besten Entscheidungen, die ich treffen konnte. Nicht nur, dass ich viele spannende und interessante Dinge lernte, nein, ich lernte auch viel über mich.

Ich begann Coaching selbstständig anzubieten. Doch so recht wollte das nicht laufen. Heute weiß ich, ich habe etwas ganz wichtiges auf dem Weg zum Coach vergessen. Nämlich die Therapeutin. Heute weiß ich, dass es diese Kombination aus Therapie- und Coachingmethoden ist, die mich zufrieden macht. Ich bewege mich häufig genau auf dieser grauen Linie zwischen Therapie und Coaching und habe dabei das Gefühl, dass das genau meine Stärke ist, zwischen den beiden Polen hin und her zu schwingen und das Beste aus beiden Seiten herauszuziehen, damit es Ihnen schnell wieder gut geht!

ÜBER MICH

 

QUALIFIKATIONEN

  • Diplom-Kunsttherapeutin (FH)

  • Coach der Wirtschaft (IHK)

  • Heilpraktikerin (Psychotherapie)

  • EponaQuest® Instruktorin

  • kunsttherapeutische Fachbegleiterin für Psychotraumatologie (BIK)

  • Stresseminarleiterin nach G. Kaluza

  • Mitglied im Dachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie (www.dfkgt.de)

  • Mitglied im Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und                Psychologischer Berater e.V. (www.vfp.de)

  • Mitglied im Heilnetz OWL (www.heilnetz-owl.de)

FORTBILDUNGEN

  • „Innere Kind-Arbeit im kunsttherapeutischen Setting“, Bielefelder Institut für Kunsttherapie,    November 2009

  • Fortbildungen im „Umgang mit schwierigen Patienten“ und in „Körpersprache“, zum Thema „Bindung und Partnerschaft“ und „Das Symbol"

  • Fortbildung zur „kunsttherapeutischen Fachbegleiterin für Psychotraumatologie“ am    Bielefelder Institut für Kunsttherapie, Bielefeld, Februar 2010 bis März 2011

  • Ausbildung zum „Coach der Wirtschaft (IHK)“ an der Coaching Akademie, Hannover, Oktober 2011 bis Oktober 2012

  • Fortbildungen innerhalb des CA Coaching Netzwerkes seit dem Abschluss dort zu verschiedenen Themen, unter anderem:„Resilienz – die Strategie des Stehaufmännchens“„Gewaltfreie Kommunikation“ oder auch „KIM- Konzept integrativer Methodik“

  • Ausbildung zur Stresseminarleiterin nach G. Kaluza im Jahr 2015

  • Fortbildung in TRIMB – Trauma Recapitulation with Motion and Breath 2017

  • Ausbildung zum Coach für pferdegestützte Persönlichkeitsentwicklung 2019/2020

 

BERUFLICHER WERDEGANG

  • Studium der Kunsttherapie an der Hochschule für Kunsttherapie, Nürtingen, 2004 bis 2008, Abschluss: Diplom-Kunsttherapeutin (FH)

  • Mehrjährige Tätigkeit als Diplom- Kunsttherapeutin in der Klinik am Osterbach, Abteilung Psychotherapie und Psychosomatik, Bad Oeynhausen, dort habe ich im März 2012 auch das Coaching als Angebot etabliert (www.klinik-am-osterbach.de)

  • Mehrjährige Tätigkeit auf Honorarbasis als Diplom- Kunsttherapeutin in unterschiedlichen Pflegewohngemeinschaften mit vor allem dementiell Erkrankten

  • Von Oktober 2011 bis Ende Dezember 2015 der Pflegewohngemeinschaft „Trinitatis“, Gütersloh

  • Seit September 2013 Kunsttherapeutin auf Honorarbasis in der Pflegewohngemeinschaft    „Am Dortenbach“, Rietberg, zudem seit Dezember 2014 in der Pflegewohngemeinschaft „Am Pastorengarten“, Gütersloh-Isselhorst

  • Seit November 2012 bin ich tätig als Coach und Beraterin, seit Juli 2015 zudem als Heilpraktikerin (Psychotherapie) mit Schwerpunkt Kunst – und Psychotherapie sowie Stressbewältigung in eigener Praxis

 

Als Therapeutin und Coach sorge ich für die Erhaltung und Wiederherstellung der seelischen Gesundheit, einen besseren Umgang mit Stress sowie der Leistungserhaltung und -steigerung meiner Klienten. Sowohl durch spezifische, auf den Menschen abgestimmte Methoden als auch über Psychoedukation befähige ich ihn, sich innerhalb seines Betriebes oder seines Privatlebens klarer zu positionieren, sich besser abzugrenzen, Ressourcen wahrzunehmen und diese präventiv einzusetzen.

Des Weiteren erarbeite ich mit ihm den Weg, seine Berufung zu finden und diesen Weg ggf. auch zu gehen. Dabei halte ich immer die Folgen und Nebenfolgen im Blick.

 

Der Klient erhält Unterstützung darin, sich besser darzustellen und seinen Alltag besser zu gestalten, so dass sowohl seine Fähigkeiten als auch seine Fertigkeiten Anerkennung erhalten und er diese für sich gewinnbringend einsetzen kann. Zudem entwickele ich – kontextbezogen – mit dem Klienten neue Handlungsoptionen, hinterfrage mit ihm zusammen seine Bewertungsschemata und -muster, so dass er diese einer Veränderung zugänglich machen kann.

 

Da Praktikabilität und Nachhaltigkeit für mich bedeutsam sind, setze ich die Handlungsoptionen, die er und ich gemeinsam entwickeln, in einen größeren Kontext, so dass der Klient für sich besser überprüfen kann, welche für ihn passend erscheint. Ich erfülle diese Aufgabe, indem ich spezifische Methoden, die auf den Klienten abgestimmt werden, anwende und erkläre. Eine hohe Transparenz ermöglicht zudem den Kontakt auf Augenhöhe. Ich gehe dabei empathisch, geduldig und unterstützend zum Klienten in Beziehung.

Meine Neugierde auf den Menschen und sein Leben, seine Beweggründe bilden dabei die Basis meiner Arbeit. Dabei setze ich meine Fähigkeit als INFP1 -Typ des Hochsensiblen* bewusst ein. Ich erkenne und erfasse Zusammenhänge, zeige noch nicht deutlich sichtbare Möglichkeiten auf. Dabei verlasse ich mich nicht nur auf die mir bereits bekannten Methoden, sondern nutze das, was mir gerade stimmig erscheint, auch wenn es unkonventionell sein sollte. Ich be- und verurteile nicht, sondern nehme nur wahr.

 

Bedeutsam ist für mich ebenso, dass ich mich, meinen Umgang und meine Methoden beständig reflektiere, um dem Klienten und meinem eigenen Anspruch an qualitative Arbeit gerecht zu werden. Zudem zeige ich einen verantwortungsvollen, diskreten Umgang mit den Themen des Klienten. Ich übernehme die Verantwortung für das, was ich in der therapeutischen Sitzung oder im Einzelcoaching tue.

 

Daraus resultiert, dass ich mich verbindlich und verlässlich zeige. Den Klienten behandele ich mit Respekt, Wertschätzung und Achtung. Ich spreche jedem Einzelnen seine Würde zu und erkenne sie an. Hinzukommend schaffe ich eine vertrauensvolle, wertungsfreie Atmosphäre, in der sich der Klient öffnen kann.

Ziel ist, dass der Klient seine Selbststeuerungs-kompetenz erhöht, für sich selbst Verantwortung übernimmt und seine Fähigkeiten kompetent einsetzt. 

*Diese Typisierung stammt aus dem MBTI, einem psychologisches Testinstrument, mit dem sich 16 Persönlichkeitstypen differenzieren lassen. INFP bedeutet also: Introversion (I), Intuition (N), Feeling (F) und Perceiving (P), in deutsch: introvertiert – intuitiv – fühlend – wahrnehmend

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